
Die Umsetzung der Maßnahme beginnt je nach Verfügbarkeit der notwendigen Haushaltsmittel nach Umsetzung der vorrangig durchzuführenden Maßnahmen des kommunalen Wärmeplans.
Im Mittelpunkt der Maßnahme stehen die Koordination und fachliche Begleitung bestehender oder neu zu initiierender Machbarkeitsstudien zur Erschließung zentraler erneuerbarer Wärmequellen unter Einbeziehung aller relevanten Akteure. Diese Studien dienen dazu, technische, wirtschaftliche, rechtliche und ökologische Potenziale sowie Chancen und Risiken systematisch zu analysieren und zu quantifizieren. Im Fokus dieser Analysen stehen insbesondere robuste Informationen für die Erschließung potentieller Wärmequellen und die Sicherstellung einer echten Realisierung. Dabei gilt es auch, Finanzierungs-/Fördermöglichkeiten für die spätere Umsetzung zu identifizieren bzw. direkt für diese Analysen zu nutzen. Die Koordinierungsstelle Wärmewende übernimmt dabei eine aktive Rolle als Moderatorin, Fördermittelscout und Schnittstelle zwischen Projektträgern, Genehmigungsbehörden und weiteren Akteuren – ohne selbst als Erschließerin der Quellen aufzutreten. Ziel ist es, auf Basis der Studien entscheidungsreife Projekte zu ermöglichen, die in die strategische Wärmeplanung und die Umsetzung der Wärmewende einfließen können.