
Die Maßnahme wird gemäß Ratsbeschluss zur Kommunalen Wärmeplanung vorrangig umgesetzt.
Die Wärmewende wird strategisch gesteuert, um übergreifende Planungs- und Kommunikationsstrukturen aufzubauen und die effiziente Zusammenarbeit der verschiedenen Ämter und anderen Stakeholdern zu stärken. Die Fokusmaßnahme "Planungsstrukturen zur Wärmewende" umfasst drei Teilmaßnahmen, die dazu dienen sollen, langfristige Strukturen in der Stadtverwaltung und in der Zusammenarbeit mit Stakeholdern wie den Stadtwerken, der Netzgesellschaft, dem Handwerk, der IHK oder der Wohnungswirtschaft zu etablieren.
Die Koordinierungsstelle Wärmewende bündelt fachliche und organisatorische Kompetenzen, um Maßnahmen zur Umsetzung des Wärmeplans und im Zusammenhang der Wärmewende effektiv voranzubringen und die beteiligten Akteure wirkungsvoll einzubinden. So werden interne und externe Schnittstellen geschaffen, um die zentrale Koordination, Steuerung und Kommunikation der kommunalen Wärmewende sicherzustellen. Dazu zählt auch die Verstetigung, das Controlling und die gesetzlich vorgeschriebene Fortschreibung der Kommunalen Wärmeplanung.
Die Koordinierungsstelle organisiert einen strukturierten Austausch der zentralen Akteure der Wärmewende. Dazu gehört unter Anderem die Wohnungswirtschaft, das Handwerk, die Stadtwerke Düsseldorf bzw. die Netzgesellschaft Düsseldorf, die IHK Düsseldorf sowie verschiedene städtische Ämter.
Die Verwaltung entwickelt, analog zu den bereits vorhandenen Konzepten für die Sektoren Verkehr und Private Haushalte, eine Klimaschutzstrategie für den Sektor Städtische Einrichtungen, um aufzuzeigen, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die zur Erreichung des Klimaziels notwendigen Treibhausgaseinsparungen zu erreichen.