
second bau ist ein zukunftsweisendes Projekt zur Förderung der Rückgewinnung und Wiederverwendung von Baustoffen, -teilen und Materialien. Ziel ist es, durch Wiederverwendung von Bauteilen und Material bauteilinduzierte Emissionen zu reduzieren und nachhaltiges Bauen zu fördern. Als Wissens- und Transferzentrum bietet es (Weiter-)Bildungsangeboten für Fachkräfte, Studierende, Auszubildende und die breite Öffentlichkeit. Ergänzt durch Ausstellungsflächen und eine digitale Plattform, wird ein niedrigschwelliger Zugang geschaffen.
Das Projekt umfasst drei Phasen: In der Planungsphase werden Bedarfe ermittelt, ein Flächen- und Funktionsprogramm entwickelt sowie rechtliche und infrastrukturelle Voraussetzungen geprüft. Ergänzend entstehen ein Urban Mining Kataster und Konzepte zur Förderung von Sichtbarkeit und Austausch. Anschließend wird das Bauteillager als Reallabor prototypisch erprobt: Eine digitale Plattform ermöglicht die Verfolgung von Materialflüssen, während ein physisches Lager Logistik und Wertschöpfung erforscht. Quartiersbüros in der Kommune und Pop-Ups dienen als Lern- und Dialogräume, um Wissen über zirkuläres Bauen zu verbreiten. Case Studies und Analysen liefern praxisnahe Erkenntnisse.
Ziel ist die Überführung des prototypischen Bauteillagers in eine feste Instanz der Kreislaufwirtschaft in Düsseldorf sowie die Multiplikation der Idee in andere Kommunen. second bau verbindet somit ökologische Nachhaltigkeit, Bildung und kommunale Entwicklung auf innovative Weise.
Das Projekt wird zu 90 Prozent über den EU-Förderaufruf Circular Economy - CircularCities.NRW gefördert.
Hochschule Düsseldorf (Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung)
Laarakkers Resource GmbH
Sustina AG
Concular GmbH
Planungs-, Logistik- und Wirtschaftlichkeitsdaten liegen vor. Der Reallaborbetrieb liefert belastbare Kennzahlen zu Kosten, Materialströmen und Prozessen.
Erstellung eines übertragbaren Konzepts für den dauerhaften Betrieb nach dem Förderzeitraum.
Fertigstellung einer Übergabestrategie. Das Reallabor ist formal, organisatorisch und strukturell für die Überführung in den Regelbetrieb vorbereitet.
Eine erste funktionsfähige Version der Software ist einsatzbereit.
Räumliche, technische und personelle Voraussetzungen liegen vor.
Schulungen, Dialogformate und Öffentlichkeitsmaßnahmen werden erfolgreich durchgeführt.