
Um einer drohenden Gasmangellage entgegenzuwirken, wurde im Winter 2022/2023 das Ziel gesetzt, 20 Prozent des Energieverbrauchs aller öffentlicher Einrichtungen der Landeshauptstadt Düsseldorf zu reduzieren. Neben einer Reihe technischer Maßnahmen wie der Reduzierung der Raumtemperatur oder der teilweise Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung wurde auch eine stadtweite Kampagne durchgeführt, um die Nutzenden aller städtischen Gebäude dazu zu motivieren, einen Beitrag zum Energie sparen zu leisten.
Dazu wurden Mitarbeitende aller städtischen Ämter und Dienststellen zu Energiespar-Beauftragten geschult. Auch wurden Workshops für Hausmeister*innen der Schulgebäude durchgeführt, um für das Thema Energie sparen zu sensibilisieren. In allen Büroräumen wurden Thermometer verteilt, um die Einhaltung der angepassten Raumtemperatur von meist 19 °C zu überprüfen. Zudem wurden in allen städtischen Gebäuden, darunter auch Kindertagesstätten, Schulen und Museen und anderen Kulturhäusern, Plakate aufgehängt, um sowohl alle Mitarbeitenden, als auch die besuchenden Bürgerinnen und Bürger auf Möglichkeiten zum Energie sparen hinzuweisen.

Als "Nudges" wurden darüber hinaus kleine Aufkleber verteilt. Diese konnten zum Beispiel an Lichtschalter geklebt werden, um daran zu erinnern, das Licht bei Verlassen des Raumes auszuschalten oder an Fensterrahmen, um darauf hinzuweisen, während des Stoßlüftens die Heizung auszuschalten.

Auch wurden alle Mitarbeitenden aufgerufen, selber Ideen zum Energie sparen einzubringen.
Der bewusste Umgang mit Energieverbrauch hat so dazu beigetragen, die Einsparziele der Landeshauptstadt Düsseldorf zu übertreffen!